• Stolli

Schottland West Highland Way & Rundreise

Aktualisiert: 24. Juli 2020

Schottland 5.6. - 23.6.2018

1) Veranstalter: Wikinger Reisen

 6.6. - 15.6.: West Highland Trekking Individuell

2) Individuell: Rundreise

 15.6. - 23.6:

5.6. Anreise Tag 1

Ruckizucki ging es nach Amsterdam, Check-in perfekt organisiert, unsere Kabine cosy (eng bis skinny), wer braucht schon Platz 😏

An der „rooBop“ Bar einen Drink und dann zum Buffet und das war echt gut, frisch, kreativ und immer aufgefĂŒllt so wie wir zum Schluss.

Und jetzt schlafen auf der schaukelnden FĂ€hre....diverse betrunkene Kiddies haben die FĂ€hre wohl als Partyschiff verstanden, entsprechend laut war es aber schlummern ging doch ganz gut.




6.6. Anreise Tag 2

FrĂŒhstĂŒck dann ohne das erwartete Chaos....

Gegen 10 Uhr hat uns die FĂ€hre dann „ausgespuckt„ und nach gefĂŒhlten 100 Roundabouts und einem kurzen Trip zum Lunch nach Dumfries (die Bedienung fragte uns wo wir herkommen und Deutschland war wohl so was von fremd, Originalzitat: „They are German from Germany
..“, ah ja) kommen wir in Milngavie

in unserem schönen B&B an, jetzt heißt es nur noch Essen fassen und GepĂ€ck fĂŒr die Wanderung vorbereiten.

7.6. Tag 1 Trekking

Nach einem guten Continental breakfast starten wir im Town Centre von Milngavie den ersten Teil nach Drymen, es geht ĂŒber 20 KM grĂ¶ĂŸtenteils ebene Strecken (um die 50 Gatter mußten geöffnet werden;

Sollen die Wanderer vor den Schafen oder umgekehrt geschĂŒtzt werden
blöööökkkkk)?






Die HĂŒgel am Rande der Strecke lĂ€sst ahnen was an den nĂ€chsten Tagen folgen wird.

FrĂŒher als erwartet sind wir in Drymen wo im ersten Pub ein frischer Cider und ein schottisches Bier sehnsĂŒchtig auf uns, oder umgekehrt, gewartet hat.




Unsere nette B&B Wirtin Gail holt uns ab und wir kommen in ein sĂŒĂŸes Hotel am Ortsrand. Zum Dinner zurĂŒck in die „City“ und in den angeblich Ă€ltesten Pub Schottlands, die KĂŒche na ja, dafĂŒr als Absacker einen Dram (Schluck) Whisky

8.6. Tag 2 Trekking

Heute geht es von Drymen ĂŒber 25 KM nach Rowardennan, Gail kredenzt ein wunderbares FrĂŒhstĂŒck am schön gedeckten Tisch, TOP.

Es geht stetig bergauf durch abwechslungsreiche Landschaft,  nach 2 Stunden und einem stÀrkeren Anstieg am Conic Hill sehen wir das erste Mal den Lock Lomond, beindruckend.




Danach nur noch bergab nach (einzige Pausenoption), der Pub Seven Oaks ist ganz sĂŒĂŸ, wir sitzen im Biergarten und das Erdinger Alkoholfrei (eine bekannte schottische Biersorte ;-)) rinnt die Kehlen hinab.

Danach geht es ĂŒber Stock und Stein am Loch Lomond ĂŒber weitere 4 Stunden entlang.

Im Rowardennan Hotel freuen sich die FĂŒĂŸe von den Wanderschuhen befreit zu werden, im Biergarten das klassische Gedeck aus Cider und schottischem Bier, ĂŒber das Essen breiten wir den Mantel der Verschwiegenheit.

Heute haben wir die ersten und leider nicht letzten Kontakte mit den berĂŒchtigten Midgies gemacht, Zitate von schottischen Mitwanderern:

„You have to be 2 miles faster than the Midgies“ Ah ja, fliegen die nur hinterher?

„By the way, there is no chance against the Midgies“, damit hĂ€tte sich Zitat 1 eh erledigt.

https://www.myhighlands.de/Gpps/mucken-vermeiden-in-denhighlands/



Die kleinen possierlichen Freunde haben uns dann fĂŒr den Rest der Wanderung begleitet und ordentlich an uns „genuckelt"

9.6. Tag 3 Trekking

Heute stehen 19 KM auf dem Weg nach Inverarnan auf dem Programm.

Es geht gleichmĂ€ĂŸig und gemĂŒtlich durch riesige Farnpopulationen immer am oder in der NĂ€he vom Loch Lomond entlang.



Nach der HĂ€lfte der Strecke, wie versprochen, geht es ĂŒber Stock und Stein stetig bergauf und bergab.

Wir rasten, unsere Lunchbox muß dran glauben, direkt am See, so schön.



Je nĂ€her wir unserem Ziel kommen, je mehr grummelt es ĂŒber uns. Der erste Regen lĂ€sst nicht lange auf sich warten, danach ist es angenehm frisch.

Kurz vor der FĂ€hre, an sich wollte ich „Don’t pay the Ferryman“ singen da die Überfahrt im Preis enthalten war, kommt der Regen mit Macht zurĂŒck und wir stehen wie die begossenen Pudel am Anleger, pfffff.

Unser Hotel ist sehr schön, die QualitÀt des Essens ist weder besser noch schlechter als an den anderen Tagen, ich liebe StabilitÀt.

10.6. Tag 4 Trekking

Beim Check-out werde ich mit My Love begrĂŒĂŸt, mir lag Honey auf den Lippen

..

Heute geht es nach der FĂ€hrĂŒberfahrt ĂŒber 23 KM nach Tyndrum.

Die erste Stunde geht es grĂ¶ĂŸtenteils aufwĂ€rts, ganz im Gegensatz zu meinem linken Fuß (bergauf schlimme, gerade mittlere, bergauf leichte Schmerzen), ab Inverarnan geht es teils noch am Loch Lomond oder ZuflĂŒssen entlang.




Da die teilweise stark befahrene Straße nicht weit enternt ist kommt teilweise nicht das GefĂŒhl fĂŒr einsame Wildnis auf.

Unser Picknick nach gut der HĂ€lfte der Strecke (Sandwich aus der Lunchbox) mundet und dann geht es kreuz und quer durch Heide und Farnlandschaft gen Tyndrum wo wir per Taxi nach Crianlarich (unser Domizil fĂŒr 2 Übernachtungen) gebracht werden.

Das Hotel dort ist sehr surreal aber sowohl Zimmer als auch Essen sind sehr gut.

Zum Absacker noch 2 Whisky probiert, ob wir damit noch warm werden
..?

11.6. Tag 5 Trekking

Beim bestellen des FrĂŒhstĂŒcks habe ich höchstens die HĂ€lfte verstanden, so kamen 2 poached eggs nackig
.

Heute werden wir gegen 10 Uhr per Taxi zurĂŒck nach Tyndrum gebracht, es stehen „nur“ 14 KM nach Inveroran an.

Die ersten 10 KM sind gemĂŒtlich auf einer ehemaligen MilitĂ€rstraße, von Zeit zu Zeit liegen Schafe (bis jetzt leider noch keines auf dem Teller) am Wegesrand.

Ab Bridge of Orchy, nach einem Picknick am Fluß, geht es ĂŒber viel Geröll bergauf und


bergab durch wunderschöne Landschaft bevor wir Inveroran erreichen, damit sind 101 KM geschafft!

Per Taxi geht es zurĂŒck nach Crianlarich.

12.6. Tag 6 Trekking

Erneuter Transfer nach Inveroran, ab hier geht es ĂŒber alte MilitĂ€rstraßen stetig bergauf, ab dem Rannoch Moor ĂŒber viel Geröll steiler. Die Farben im hier ganz anderen Licht sind beeindruckend.



Heute ist bereits nach 13,3 KM unser Tagesziel, die Glencoe Mountain Talstation erreicht.

Da die ĂŒbliche Unterkunft renoviert wird werden wir per Transfer nach Ballachullisch in unser B&B gebracht, sehr nice.

13.6. Tag 7 Trekking

ZurĂŒck zum Glencoe Mountain, ab hier geht es weiter ĂŒber 16 KM vorbei an Kingshouse ĂŒber Devils Staircase, hört sich gefĂ€hrlicher und anstrengender an als es ist.

Nach und nach setzt der fĂŒr 15 Uhr angekĂŒndigte Regen an, Weather Forecast taugt auch hier nix.

In unserem B&B wurden leider Zimmer doppelt vergeben, eben noch schnell umziehen, bei Ina unserem Host ist die Zeit so was von stehen geblieben aber irgendwie auch sĂŒĂŸ.

Abends dann im strömenden Regen die Bar’s unsicher gemacht.




14.6. Tag 8 Trekking

Dieses Mal hatte die Wettervorhersage leider so was von Recht, WindstĂ€rke 12 und Dauerregen
.das wollten wir uns ĂŒber 25 KM nicht antun und entscheiden uns wie viele Wanderer fĂŒr den Bus.

Ina ist sichtlich entĂ€uscht, dass wir nicht laufen und hĂ€lt uns bestimmt fĂŒr deutsche Weicheier und Non-Performer



In Fort William angekommen schauen wir uns das West Highland Museum ĂŒber die Geschichte der letzten Jahrhunderte an und lassen uns vom Sturm in diverse Shops treiben.



15.6. Fort William ĂŒber Milngavie nach Edinburgh

Per Zug soll es heute durch die Highlands zurĂŒck nach Milngavie gehen, soll! Scottish Rail hat sich entschieden unseren Wagen kurzfristig ausfallen zu lassen, was ein Affront.

Dann halt per Bus nach Glasgow und per Regionalzug zu unserer ersten Station, der BMW wartet schon sehnsĂŒchtig.

Jetzt noch durch den Feierabendverkehr zu unserem Hotel in Edinburgh, da recht zentral nahe der Old-Town sind auch die Pub’s nicht weit.

Da die WM mittlerweile im Gange ist sind diese vollgestopft. Wir werden noch fĂŒndig und fallen spĂ€ter noch im Grass Market auf das eine oder andere GetrĂ€nk ein.

16.6. Edinburgh

Edinburgh zeigt sich wettertechnisch nicht von der schönsten Seite, unsere Besichtigung ist daher eher regengesteuert und so steuern wir u.a. auch das National Museum an, soll ja keiner behaupten dass wir bildungsresistent sind.



Die Geschichte der Schotten ĂŒberbrĂŒckt den Regen und da wir an anderen Orten noch Schlösser besichtigen werden lassen wir das Castle links liegen.

17.6. Edinburgh - Stonehaven

Raus aus Edinburgh, die OstkĂŒste soll besseres Wetter bieten.

Über den Fifth of Forth geht es Richtung KĂŒste, via Pittenween, Clair und St. Andrews (keine Spur von Prinz William und Kate) steuern wir Glamis Castle an, die Familie um den Earl of Strathmore ist ziemlich geschĂ€ftstĂŒchtig, wir trinken sogar deren adeliges Wasser.

Wir nehmen an einer FĂŒhrung durch das alte GemĂ€uer Teil und schlendern noch durch den riesigen Park.



Danach geht es weiter an der KĂŒste gen Stonehaven wo unser B&B an der Waterfront wartet.

SpĂ€ter am Abend, Deutschland hat gegen Mexico verloren (interessiert inklusive mir aber niemanden) steuern wir die beiden Pubs‘s des Ortes an.

18.6. Stonehaven

Nach einem leckeren FrĂŒhstĂŒck, endlich kein Buffet und Home cocked steuern wir Dunnottar Castle ĂŒber den Coastal Path an.

Der Wind pustet uns durch die Ruine, diese ist aber sehr sehenswert. Genau wie die tollen Aussichten auf dem Weg.



Ansonsten lassen wir es heute ruhiger angehen und geniessen ein „Feierabend“ Bier / Cider am Hafen, Urlaub mĂŒsste man haben.

Auch heute Abend essen wir im Ship Inn, recht gemĂŒtlich und das Essen ist gut.



19.6. Stonehaven - Huntly Castle

Heute geht es ĂŒber den Castle Trail zum Huntly Castle.

Unser erstes Ziel ist Craigievar Castle, hier geben wir uns das volle Programm mit Besichtigung des Schlosses.



Danach kurz nach Balmoral, ein kurzer Blick hĂ€tte uns genĂŒgt da man dort eh kaum etwas besichtigen kann, war uns aber nicht vergönnt.

Danach zur Ruine von Kildrummy Castle, wir sind allein und können die AtmosphÀre geniessen, TOLL!



Dann steuern wir Huntly Castle an, unser Deluxe Zimmer ist eher eine Suite mit Riesenwohnzimmer (direktem Zugang zum Park) und Esstisch fĂŒr mehr als 10 Personen und Kamin sowie einem großen Schlafzimmer und schönem Bad, fehlen nur die fleißigen Bediensteten.

Das Abendessen war heute wesentlich kreativer und endlich mal ohne Fries, Chips oder Crisps, unseren „Sundowner“ nehmen wir dann an unserem Kamin ein.




20.6. Huntly Castle - Inverness

Heute geht es ĂŒber den Whisky Trail, wir besuchen McAllan, Glen Gran und Glen Morangie, fĂŒr eine FĂŒhrung hat es zeitlich nicht gepasst.

Die Elgin Cathedral haben wir dann per Foto-Stop umrundet.


Danach noch hoch an die KĂŒste und das Brodie Castle (von außen nicht eindrucksvoll, von innen hat es uns sehr gut gefallen), besichtigt.



Die Dame vom National Trust for Scotland (viele Schlösser werden von dieser Stiftung erhalten und gepflegt) hat ihren Beitrag dazu geleistet (Amazing war eines ihrer Lieblingswörter).

Unsere Unterkunft in Inverness ist nicht gerade ein Highlight aber geiles WLAN!

Abends in der Maltbar dann Cider und IPA als Starter, unser Restaurant in einer ehemaligen Kirche hat mehr geboten als schottischen X-Over Allerlei.

21.6. Loch Ness

Nach einem spĂ€ten FrĂŒhstĂŒck, unsere Unterkunft war kein B&B, stand heute nur Loch Ness auf dem Programm, wir hatten uns fĂŒr die von wenigen Touris genutzte Ostseite entschieden und sind ĂŒber kleine Straßen mit Passing Lanes den See entlang, da noch Zeit war haben wir den See umrundet, bei Fort Augustus war großer Touri-Rummel wegen der dortigen Schleusenanlage angesagt.

Kurz vor Ende haben wir, wie passend, am Ort Lochend noch einen einsamen Kieselstrand gefunden, Nice.



Unsere restlichen

haben wir dann in Cadbury Schoki investiert, DEAL!

22/23.6. Inverness - Hull - Rotterdam - Darmstadt

Heute stehen knapp 700 KM bis zur FĂ€hre in Hull auf dem Programm, 20.30 Uhr geht es los und bald hat uns die Heimat wieder

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